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Genau am 01.04.1003 wurde die Siedlung
Buer in einer Urkunde erwähnt. Grund genug an diesem Tag am Buerschen
Rathaus eine kleine Feier zu organisieren. Unser Teammitglied Stefan
Jost schaute ebenfalls mit einer Digitalkamera auf einen Sprung vorbei...

Es waren recht viele Bürger bei der Auftaktveranstaltung dabei. |
Das Fest startete schon um 14 Uhr bei leicht bewölkten Himmel.
Allerdings wurde der Höhepunkt dieses Festes erst gegen 17 Uhr
erreicht. Zwischendurch gab es ein buntes Bühnenprogramm auf der
Showbühne mit Jazzmusik der Band "Lutzemanns Jazzkapelle" und einen
Moderator, der sich mit der Buerschen Prominenz wie dem Domprobst Zimmermann
oder dem Vorsitzenden des Taubenvereins, Sandmann, unterhielt. Die vorwiegend
einheimischen Zuhörer konnten hierbei in Erfahrung bringen, was
die Bedeutung der Buerschen Symbole (vorwiegend Linde und Wappen) ist,
was die lokalen Vereine für Aktivitäten anbieten oder welche
Feiern und Aktivitäten zu "1000 Jahre Buer" noch in diesem Jahr
statt finden werden.

Die Fassade des Rathhauseingangs wurde ebenfalls mit Fahnen und Logos geschmückt |
Für die Kinder gab es u.a. eine Schminkaktion und einen Luftballonwettberwerb,
beim dem der Gewinner eine Reise zum Phantasialand nach Köln-Brühl
gewinnen konnte. Weiterhin unterhielten ein Münsteraner Kiepenkerl
und ein Pantomime die Gäste in dem kleinen Zeltdorf. Dort bot neben
Speis und Trank die Stadtmarketing GmbH Buersche Jubiläumsartikel
wie Pins, T-Shirts, Kappen, Taschen, Erinnerungsmünzen in reiner
Gold- oder Silberprägung mit dem offizilen Logo von "1000 Jahre
Buer" oder das Buch "1000 Jahre Buer" vom Buerschen Heimatverein an.

Der Aktionsstand von Konrad Herz |
Der Taubenverein hatte sich mit dem Taubenstartwagen auf der Wiese
gegenüber des Busbahnhofes aufgebaut und informierte Interessierte
über den Taubensport und die Taubenzucht. Während der Gärtnermeister
Konrad Herz neben der Showbühne 1000 Buersche Linden der Züchtung
"Tilia platyphyllos" an buersche Bürger verschenkte.
Die Buersche Linde ist eine robuste Baumart, die in mittel- und südeuropäischen Gegenden wächst und ein Alter von ca. 1000 bis 1500 Jahre erreichen kann.

Die Showbühne - hier Oberbürgermeister Oliver Wittke mit seiner Festrede |
Die Buerer erhielten zunächst einen Gutschein, der in seinem Gartenmarkt
auf der Haunerfeldstrasse gegen eine Buerschen Linde eingetauscht wird.
Außerdem verteilte er eigene Jubiläumsaufkleber, und interessierte
Leute konnten das Heft "Buersche Heimatlieder", das 27 Lieder mit einen
Bezug zu Buer enthält, gegen eine geringe Schutzgebühr erwerben.
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| Der Taubenstart der fast 1000 Brieftauben in Detail (Links vor dem Start, rechts nach dem Start) |

Die Buerschen Tauben sind frei... |
Da das Wetter immer schlechter wurde, starteten die Tauben schon um 17 Uhr,
während danach erst der Auftritt vom Oberbürgermeister Oliver
Wittke auf der Showbühne erfolgte. Der Oberbürgermeister,
der während der Renovierung des Hans-Sachs-Hauses in Gelsenkirchen
wieder im Buerer Rathaus amtiert, ahnte schon, dass er im schönen
Buer längere Zeit verweilen darf. In seiner Festrede erwähnte
er u.a. das erste Buerer Wappen, das Buer 1448 erhalten hat, als das
Dorf zu einer Freiheit erhoben wurde. Ein neu gestaltes Buerer Wappen
ging im Jahre 1911 mit dem Antrag zur Großstadt zum König
von Preußen und Deutschen Kaiser Wilhelm II. und wurde 1913 vom
Kaiser Wilhelm II. genehmigt. Während das aktuell genutzte Wappen
aus dem 50'er Jahren stammt. Weiterhin erwähnte er die uralte Buersche
Linde, die im Dorf und der Freiheit Buer als Gerichtslinde genutzt wurde.
Abschließend wünschte er, dass Gelsenkirchen-Buer sich weiterhin
gut entwickelt wie Buer in den letzten 1000 Jahre.
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| Emsiges Treiben bei
der Pflanzung einer Buerschen Linde mit Oberbürgermeister
Oliver Wittke |

Die gepflanzte Buersche Linde |
Anschliessend erfolgte die Einpflanzung einer neuen Buerschen Linde auf
der Wiese am Buerschen Rathhaus unter musikalischer Begleitung des Knappenvereins
Sankt Barbara Bergmannsglück der Zeche Westerholt. Der Knappenverein
war in seiner Tracht mit alter Grubenlampe während der ganzen Festzeit
präsent und erinnerte somit an die 100-jährige Bergbauindustrie,
die Buer und Gelsenkirchen zur Großstadt werden lies.
PS: Wir berichten weiter in lockerer Folge über statt gefundene Feste und Feiern von "1000 Jahre Buer"
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